Themen

Auslobung Deutscher Ziegelpreis 2017

1. August 2016

Bereits zum dritten Mal schreibt das Ziegel Zentrum Süd e.V. in Kooperation mit dem Bundesbauministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) bundesweit den Deutschen Ziegelpreis aus. Mit dem Ziel herausragende Architektur auszuzeichnen, die aus energetisch vorbildlichen und gestalterisch überzeugenden Ziegelbauten besteht. Bezahlbarer Wohnungsbau ist ein wesentliches Thema dieser Auslobung; die Förderung des Nachwuchses bleibt ein Schwerpunkt.

Ressourcen schonendes Bauen, Nachhaltigkeit und gestalterischer Anspruch sind auch dieses Jahr selbstverständliche Aspekte für die erfolgreiche Einreichung bereits fertiggestellter Projekte, die positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen sollen. Der gekonnte, kreative Umgang mit monolithischen Außenwandkonstruktionen aus modernen hochwärmedämmenden Ziegeln bildet wieder einen Schwerpunkt dieser Prämierung. Gleichberechtigt wird herausragende Architektur mit mehrschaligen Ziegelaußenwandkonstruktionen bewertet. Aus aktuellem Anlass richtet sich diese Auslobung besonders an Architekturbüros, die spannende Ansätze zur Schaffung von mehr Wohnraum in Deutschland bieten können. Wertbeständige Massivbauten im Mietwohnungsbereich, die sowohl von Investorenseite als auch vonseiten der Mieterinnen und Mieter als „bezahlbar“ und „nachhaltig“ eingeordnet werden können, sind dabei von besonderem Interesse. Um diese Aspekte für eine Bewertung durch die Jury transparent und vergleichbar zu machen, werden speziell bei Wohnungsbauprojekten einige Pflichtangaben zur Energieeffizienz und zu den Baukosten abgefragt. Generell ausgezeichnet werden konzeptionell, konstruktiv und gestalterisch überzeugend realisierte Bauwerke, bei denen der Baustoff Ziegel vor allem in Wandkonstruktionen verwendet wurde. Die Bauten sollten nach dem 30.09.2013 ihrer Bestimmung übergeben worden sein. Sie müssen ihren Standort und/oder die PlanerInnen ihr Büro in Deutschland haben. Teilnahmevoraussetzung ist die Einreichung von maximal drei Projekten. Ein gültiger, aktueller Energieausweis ist zur Prüfung der Energie-Effizienz jedes Bauwerkes vorzulegen. Alle Angaben müssen in digitaler Form über ein neues Online-Portal und gemäß den Vorgaben in den Auslobungsunterlagen eingereicht werden. Insgesamt stehen 20.000 Euro als Gesamtpreissumme zur Verfügung. Es werden zwei Hauptpreise vergeben. Die Jury behält sich vor, Anerkennungen und Sonderpreise festzulegen. Dabei sollen vor allem der „Nachwuchs“ und „bezahlbarer Wohnungsbau“ berücksichtigt werden. Die Gesamtpreissumme kann durch die Jury aufgeteilt werden. Die entwurfsverfassenden Büros werden mit Plakette und Geldpreis ausgezeichnet. Die BauherrInnen werden mit einer Urkunde geehrt. Die Jury entscheidet grundsätzlich frei, endgültig und unanfechtbar unter Ausschluss des Rechtsweges. Alle Unterlagen sind vollständig bis spätestens 26. September 2016 einzureichen. Die renommierte Jury – bestehend aus Dipl.-Ing. Felix Bembé (Greifenberg), Dipl.-Ing. Barbara Ettinger-Brinckmann (Präsidentin BAK), Dipl.-Ing. Lothar Fehn Krestas (Leiter Unterabteilung B I, BMUB), Professor Dipl.-Ing. Thomas Jocher (Universität Stuttgart), Dipl.-Ing. Klaus Zeller (Köln) und Dipl.-Ing. Waltraud Vogler (Ziegel Zentrum Süd, München) – tagt am 14. Oktober 2016 in München. Die feierliche Preisverleihung findet im Februar 2017 statt. Sämtliche Informationen zu Auslobung und Teilnahme am Deutschen Ziegelpreis 2017 stehen unter www.deutscher-ziegelpreis.de bereit.

Downloads